UnserVerein
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Oktober 2026

1. Vertragspartner und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Vereinsverwaltungs-Software UnserVerein als Online-Dienst (Software as a Service). Anbieter ist Ing. Wolfgang Bornatowicz, Goldbergsiedlung 40, 2440 Reisenberg, Österreich, UID-Nr. ATU54054605 (im Folgenden „Anbieter“). Kunde ist der Verein, der den Dienst nutzt (im Folgenden „Verein“).

2. Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt dem Verein UnserVerein über das Internet im Browser zur Verfügung. Der Funktionsumfang richtet sich nach den vom Verein gebuchten Modulen (Basis, Buchung, Finanzen, Sport-Modul Tennis) laut der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf unserverein.net. Der Anbieter betreibt die Software, hält sie auf einem Server in der EU bereit und spielt Aktualisierungen ein. Ein Anspruch auf bestimmte künftige Funktionen besteht nicht.

3. 30-Tage-Test

Der Verein kann UnserVerein 30 Tage kostenlos testen. Der Test ist unverbindlich, verursacht keine Kosten und endet nach Ablauf automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Aus dem Test entsteht keine Zahlungspflicht. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst durch eine ausdrückliche Bestellung des Vereins und deren Annahme durch den Anbieter zustande, nicht schon durch die Anmeldung zum Test. Nach Ablauf des Tests ohne Bestellung ist der Verein eingeschränkt: Es können keine neuen Mitglieder aufgenommen und keine Buchungen durch Mitglieder angelegt werden; alle Daten bleiben erhalten. Die Daten des Testvereins werden frühestens 60 Tage nach Ablauf der Testphase und nur nach vorheriger Information des Vereins gelöscht.

4. Vertragsschluss, Preise und Zahlung

Der Vertrag kommt durch die Bestellung des Vereins und die Bestätigung durch den Anbieter zustande. Die Preise richten sich nach Mitgliederzahl und gebuchten Modulen laut Preisübersicht auf unserverein.net. Alle Preise sind Endpreise in Euro und enthalten 20 % Umsatzsteuer. Das Entgelt wird jährlich im Voraus in Rechnung gestellt und ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist zu bezahlen.

5. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht gekündigt wird. Die Kündigung ist jeweils zum Ende des Vertragsjahres möglich und kann formlos per E-Mail an info@unserverein.net erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Pflichten des Vereins

Der Verein hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nur an berechtigte Personen weiter. Er ist für alle Handlungen unter seinen Zugängen verantwortlich und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er einen Missbrauch vermutet. Der Verein darf nur Daten eingeben und verarbeiten, die er rechtmäßig verarbeiten darf, und nutzt den Dienst nicht in rechtswidriger Weise oder in einer Weise, die den Betrieb für andere beeinträchtigt.

7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Verein ist für die im Dienst verarbeiteten personenbezogenen Daten (zum Beispiel Mitgliederdaten) Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Vereins als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag stellt der Anbieter auf Anfrage zur Verfügung. Die Daten werden auf Servern in der EU gespeichert und nicht für Werbezwecke verwendet. Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

8. Online-Zahlung über Stripe (optional)

Der Verein kann im Dienst die Online-Zahlung von Mitgliedsbeiträgen über den Zahlungsdienstleister Stripe aktivieren. Dafür richtet der Verein ein eigenes Stripe-Konto ein und schließt den Vertrag darüber selbst mit Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., Irland) ab. Es gelten die Bedingungen von Stripe einschließlich der Vereinbarung für verbundene Konten (Stripe Connected Account Agreement).

Zahlungen der Mitglieder gehen direkt auf das Stripe-Konto des Vereins. Der Anbieter nimmt keine Zahlungen entgegen und leitet keine Gelder weiter. Die Gebühren von Stripe trägt der Verein. Der Anbieter erhebt für die Online-Zahlung kein zusätzliches Entgelt, sofern die Preisübersicht nichts anderes angibt.

Rückerstattungen, Rückbuchungen und Streitfälle bearbeitet der Verein in seinem Stripe-Konto. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit von Stripe und haftet nicht für Entscheidungen von Stripe, zum Beispiel zur Prüfung, Einschränkung oder Sperre des Stripe-Kontos. Der Verein kann die Online-Zahlung jederzeit in den Einstellungen ausschalten oder die Verbindung zu Stripe trennen.

9. Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich nach besten Kräften um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, kann aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit zusagen. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten gelegt und, wenn absehbar, vorab angekündigt. Störungen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (zum Beispiel Ausfälle von Internetleitungen), begründen keine Ansprüche.

10. Datenexport und Löschung bei Vertragsende

Der Verein kann seine Daten bis zum Vertragsende exportieren. Nach Vertragsende löscht der Anbieter die Daten des Vereins spätestens 60 Tage danach, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

11. Haftung

Der Anbieter haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung ausgeschlossen, ausgenommen bei Personenschäden. Die Haftung ist der Höhe nach mit dem vom Verein im jeweiligen Vertragsjahr bezahlten Jahresentgelt begrenzt. Für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden sowie für den Verlust von Daten, die der Verein bei zumutbarer Datensicherung hätte wiederherstellen können, wird nicht gehaftet, soweit gesetzlich zulässig.

12. Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB ändern. Änderungen werden dem Verein mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Verein nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB; auf diese Folge wird in der Mitteilung hingewiesen. Im Fall eines Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Ende des laufenden Vertragsjahres kündigen.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Baden, soweit gesetzlich zulässig; zwingende Verbrauchergerichtsstände bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

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